Metall- und Elektroindustrie

Vorstand der IG Metall schlägt plus 6,5 Prozent Forderung vor

Der Vostand der IG Metall beschloss am 07. Februar 2012 in Frankfurt, bei der Forderung nach bis zu 6,5 Prozent mehr Geld in der anstehenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie zu bleiben. In zwei Wochen werden die endgültigen Forderungen förmlich beschlossen.

Die Entgelt-Forderung steht gleichberechtigt neben den inhaltlichen Anliegen nach einer unbefristeten Weiterbeschäftigung der Ausgelernten und mehr Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeitern. Bei der Forderung ist auch die gute konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2011 zu berücksichtigen. Hier wurde der verteilungsneutrale Spielraum wegen des sehr langfristigen Krisenabschlusses aus dem Jahr 2010 nicht völlig ausgeschöpft.

Wir verlangen keinen Nachschlag, sondern eine faire Beteiligung der Belegschaften am Aufschwung.

Holz- und kunststoffverarbeitende Industrie Thüringen

Plus 4 Prozent ab November 2011

Für die Beschäftigten der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Thüringen erhöhen sich die Entgelte ab 1. November 2011 um 4 Prozent. Damit steigt der Facharbeiterecklohn auf 12,25 Euro brutto.

Zusätzlich erhalten die Beschäftigten für die Monate Juli bis Oktober 2011 jeweils 90 Euro brutto pauschal je Monat.

Zweite Verhandlungsrunde bringt Tarifabschluß

Deutliches Plus in der Textil- und Bekleidungsindustrie

Nach dreizehnstündigen Verhandlungen haben sich IG Metall und die Arbeitgeber der westdeutschen Textil- und Bekleidungsbranche auf einen Tarifabschluss geeinigt. Danach steigen ab 1. Oktober 2011 die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 3,6 Prozent bei einer Laufzeit von 13 Monaten. Für die Monate Mai bis September erhalten die rund 130 000 Beschäftigten monatliche Einmalzahlungen von je 50 Euro. Die Auszubildenden bekommen je 25 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt insgesamt 20 Monate bis zum 31. OKtober 2012.

IG Metall vor Ort

Online Mitglied werden

Newsticker