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Geschäftsleitung droht Betriebsschließung an

 | 2010-07-16

Köberlein & Seigert GmbH Queienfeld

Wahlalternative
In einer Belegschaftsversammlung am 24. Juni 2010 stellte der Geschäftsführer Seigert seine Pläne für die Zukunft des Betriebes in Queienfeld vor. Es sollen zwischen 20 bis 30 Entlassungen der 168 Beschäftigten geben, Arbeitszeit und Entlohnung sollen gekürzt werden und der bestehende Betriebsrat soll aufgelöst werden. Das sei nicht verhandelbar. Ansonsten solle der Betrieb geschlossen werden. Das lassen sich weder Betriebsrat noch Belegschaft gefallen. Die IG Metall lud unverzüglich zur Versammlung am 26. Juni 2010 in Bad Königshofen ein. Zugleich schaltete die IG Metall einen Rechtsanwalt ein. Doch der Geschäftsführer lässt nicht locker. Am 29. Juni 2010 wurde der Betriebsratsvorsitzende des Betriebes verwiesen und erhielt Hausverbot. Das wurde jedoch inzwischen durch das Arbeitsgericht Suhl in einem Eilverfahren aufgehoben.

Insolvenz bei Grimm & Paul Neuwerk erzwungen

 | 2010-06-08

Beschäftigte über drei Monate ohne Geld

Wahlalternative
Die 13 Beschäftigten der Grimm & Paul Neuwerk GmbH Schmiedefeld wandten sich an die IG Metall mit der Bitte um Unterstützung. Zuletzt gab es Geld für Februar 2010. Trotz ununterbrochener Arbeit stehen die Vergütungen für März, April und Mai - also für bereits drei Monate - aus. Da alle Beschäftigte Mitglied der IG Metall sind oder wurden haben wir umgehend Hilfe organisiert. Den Geschäftsführer haben wir unverzüglich zum Insolvenzantrag gedrängt. Dieser wurde am 31. Mai 2010 gestellt. Einen Tag später wurde Rechtsanwalt Rolf Rombach zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Jetzt wird Insolvenzgeld vorfinanziert, Material beschafft und die Produktion normalisiert, um den Fortbestand des Betriebes zu organisieren. Der bisherige Geschäftsführer ist inzwischen beurlaubt.

Bosch-Rexroth Benshausen schließt

 | 2010-06-02

Standort in Südthüringen nur noch bis Jahresende

Wahlalternative
Der Großkonzern Bosch-Rexroth kündigte an, seinen trotz Krise profitablen Standort in Benshausen mit etwa 37 Beschäftigten zum jahresende schließen zu wollen. Betriebsrat und IG Metall versuchten, diese Entscheidung durch ein betriebswirtschaftliches Gutachten ad absurdum zu führen. Ohne Erfolg! Der Konzern bleibt bei seiner Schließungsabsicht. Daher stehen Verhandlungen für Interessenausgleich und Sozialplan an.

Betriebsratswahlen 2010

 | 2010-05-06

Wählen gehen. Mitmachen. Einmischen.

Wahlalternative

Alle vier Jahre finden regelmäßige Betriebsratswahlen statt. Von März bis Mai 2010 sind die Belegschaften in den Betrieben aufgerufen, sich an der Betriebsratswahl zu beteiligen. Viele Beschäftigte sind erstmals zur Betriebsratswahl aufgerufen. Andere kandidieren erstmals für ein Mandat im Betriebsrat.

Für gewählte Betriebsratsmitglieder bietet die IG Metall Schulungen und Qualifizierungen an. Weitere Informationen bei der IG Metall Suhl-Sonneberg.

Gelder entzogen und Insolvenz verzögert

 | 2010-04-22

Unregelmäßigkeiten im Insolvenzverfahren bei Tooltec

Wahlalternative

Tooltec Werkzeug- und Kunststofftechnik GmbH Wolfmannshausen


In der Gläubigerversammlung am Insolvenzgericht Meiningen am 21. April 2010 wurde vom Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Siemon, chronologisch vorgetragen, dass nach Aktenlage die Insolvenzreife bereits Ende 2008 bestanden habe. Der Insolvenzantrag dann am 28. Dezember 2009 war in jedem Falle zu spät. Daher hat die Gläubigerversammlung auch beschlossen, dass der Insolvenzverwalter gerichtlich gegen die Krallmann-Gruppe vorgehen kann, um dem Betrieb in Wolfmannshausen einst entzogene Gelder wieder zur Insolvenzmasse zurück zu fordern.


Die IG Metall Suhl-Sonneberg kämpft für ihre Mitglieder im Betrieb um die Vergütung des Monats Oktober 2009.


Pressemitteilung Dokument PM-2010-04-22-Tooltec

Tarif im Betrieb anwenden!

 | 2010-04-20

Aufruf der Landespolitk und der Tarifparteien.

Wahlalternative

In einer "konzertierten Aktion" rufen die Landesregierung, die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften in Thüringen dazu auf, die Arbeits- und Entgeltbedingungen in Thüringen durch die bestehenden Tarifverträge dominieren zu lassen. Noch zu wenige Betriebe wenden bisher die Tarifverträge der DGB-Gewerkschaften an. Das muss sich ändern. Für die Attraktivität des Standortes Thüringen. Für das Halten von qualifizierten Fachkräften in Thüringen.

Wortlaut des Aufrufes: Dokument Aufruf_Tarifbindung

Mehr Geld und Beschäftigungssicherung

 | 2010-03-04

Tarifabschluss für Thüringen übernommen.

Wahlalternative

Das Verhandlungsergebnis der Metall- und Elektroindustrie für Nordrhein-Westfalen wurde in seinen Grundzügen für Thüringen übernommen. Für das Jahr 2010 bedeutet das 320 Euro Einmalzahlung in zwei Schritten jeweils im Mai und Dezember. Ab April 2011 erhöhen sich die Entgelte um 2,7 Prozent. Zusätzlich wurde ein Tarifvertrag "Zukunft in Arbeit" vereinbart. Er regelt, dass nach Auslaufen der gesetzlichen Kurzarbeit eine tarifliche Kurzarbeit oder eine Arbeitszeitabsenkung mit Teilentgeltausgleich möglich sind.

Das ist ein Erfolg der IG Metall mit und für ihre Mitglieder.

Wir sind super. Lasst uns noch besser werden!

 | 2010-01-12

Thomas Steinhäuser zum 2. Bevollmächtigten und Kassierer gewählt

Wahlalternative

laubach-steinhaeuser.jpg

In der Delegiertenversammlung der IG Metall Suhl-Sonneberg am 12. Januar 2010 stellte sich Thomas Steinhäuser den Delegierten aus den Betrieben der Regionen Suhl, Sonneberg, Hildburghausen, Ilmenau, Meiningen, Schmalkalden und Bad Salzungen zur Wahl als zukünftiger 2. Bevollmächtigter und Kassierer der IG Metall Suhl-Sonneberg. Mit über 95 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen die Delegierten Thomas Steinhäuser ihr Vertrauen aus. Damit wird er die IG Metall Suhl-Sonneberg gemeinsam mit dem 1. Bevollmächtigten, Uwe Laubach, führen.

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